2026-06-18 19:43:00
Für viele Menschen sind Sonne, Strand und azurblaues Meer unverzichtbare Voraussetzungen für einen gelungenen Urlaub. Wer im Meer schwimmen möchte, sollte jedoch unbedingt auf die Wasserqualität und -reinheit achten, damit der Badeurlaub nicht in einem dermatologischen Notfall endet.
Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat ihren neuesten Bericht zur Badewasserqualität im Jahr 2025 veröffentlicht. Beeindruckende 97,1 % bzw. 1.684 von 1.734 überwachten griechischen Badestellen wurden als exzellent eingestuft, womit Griechenland den zweiten Platz in der Europäischen Union belegt. Zypern erwies sich mit 100 % als unübertroffen. Bulgarien erreichte den dritten Platz, wobei 96,9 % seiner Badestellen als exzellent bewertet wurden.
Zwei weitere Fakten sind besonders hervorzuheben: Erstens wurde kein Badeort in Griechenland als mangelhaft eingestuft. Zweitens bedeutet die Bewertung von 97,1 %, dass Griechenland den EU-Durchschnitt von 85 % für erstklassige Badeorte deutlich übertrifft.
Eine Analyse der Daten der Europäischen Umweltagentur (EUA) zeigt, dass Griechenland wieder an die Spitze der Liste der Länder mit den saubersten Badegewässern zurückgekehrt ist. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang auf Platz vier im Jahr 2023 schaffte es Griechenland 2024 wieder unter die ersten Drei und hat sich im aktuellen Ranking sogar noch weiter verbessert.
Die Bewertung der Europäischen Umweltagentur (EUA) umfasste mehr als 22.200 Badestellen in ganz Europa, darunter Küstenstrände, Flüsse und Seen. Küstengewässer schneiden im Allgemeinen weiterhin besser ab als Binnengewässer: 88 % der EU-Küstengewässer wurden als ausgezeichnet bewertet, verglichen mit 78 % der Binnengewässer.

EU-weit wurden 85 % der Badestellen mit „ausgezeichnet“ bewertet, und 96 % erfüllten mindestens die Mindestqualitätsstandards. Dieses konstant hohe Ergebnis ist auf jahrelange Investitionen in die Abwasserinfrastruktur und Wassermanagementsysteme sowie auf die Umsetzung der EU-Badegewässerrichtlinie zurückzuführen. Obwohl diese Statistiken ermutigend sind, dämpft die Europäische Umweltagentur (EUA) die Euphorie und weist angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der zunehmenden Wasserverschmutzung auf die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen hin.
Dieser Bericht enthält auch einen Überblick über Länder mit schlechter Wasserqualität. Dies sollte man bei der Wahl des Urlaubsziels berücksichtigen. Albanien belegte den letzten Platz: Nur 16,8 % der Badebereiche wurden als qualitativ hochwertig eingestuft. Estland folgte auf dem vorletzten Platz, wo 56,9 % der Badebereiche als von ausgezeichneter Qualität galten. Den drittletzten Platz belegten die Badebereiche in Polen, wo lediglich 58,7 % der Badebereiche als qualitativ hochwertig eingestuft wurden.
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